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SAFe 5.0

Neuerungen in SAFe 5.0

Mit der kürzlichen Enthüllung von SAFe 5.0 hat des weltweit führende Framework für Agility in der Theorie anerkannt, was führende Pioniers-Unternehmen in der Praxis bereits machten: das Verbreiten der Lean/Agile-Prinzipien weit über die digitale Entwicklung und IT hinaus. Von Finance bis HR, vom Vertrieb bis zu Facilities: SAFe 5.0 ist, wenn Agilität Business bedeutet. Aber nicht zu schnell; es gibt noch mehr.

 

Die neue Version von SAFe enthält einige wichtige Verbesserungen und Re-designs, und wird der 5.0 Versionsnummer somit gerecht. Dies sind derzeitig die essentiellsten Verbesserungen:

  • Team- und Programmebenen wurden zu einer einzigen “Essential SAFe”-Stufe zusammengefasst;
  • Zwei neue Lean/Agile-Kompetenzen sind hinzugekommen: Organizational Agility und Continuous Learning Culture;
  • Business Agility als Fokus für Portfolio- und Full SAFe;
  • Customer Centricity und Kreativität mit Design Thinking;
  • “Organize around value” als neues SAFe-Prinzip #10;
  • Erhöhte Klarheit mit neuer Anordnung.

Wir gehen diese im Folgenden Punkt für Punkt durch.

 

Essential SAFe

Bei SAFe ging es schon immer darum, Teams zu Agile Release Trains zusammen zu schließen, wie das Mantra “Train everyone; start Trains’ schon besagt. Der – jetzt veraltete- “Team” Level enthielt dabei nicht viel, was nicht bereits im zugrunde liegenden Scrum-Framework vorhanden war. Daher ist es richtig zu erkennen, dass das Beschränkung von SAFe auf Team-Niveau überhaupt nicht wirklich SAFe ist. Skalierung fängt erst an, wenn Teams zusammen kommen und der erste Agile Release Train startet.

 

“Business Agility” entspringt aus “Organizational Agility”

 

Während die beiden ähnlich klingende Namen tragen und der Unterschied subtil ist, weisen sie auf deutlich unterschiedliche Konzepte hin. Das eine entspringt nämlich dem anderen: Die Kompetenz der Organisationsflexibilität beschreibt die Denkweise, die die gesamte interne Organisation durchdringen sollte: Wertdenken, Denken über Abteilungen und Silos hinaus; Die Business Agility ist das Gesamtergebnis, d.h. die Business Performance, die mit dem Markt gemeinsam atmet und schnellers Reagieren auf das Kundenverhalten ermöglicht.

 

Klicken Sie auf das Bild unten, um die vollständige Preview von SAFe 5.0 zu sehen!

 

Continuous Learning Culture

Diese neue Kompetenz verankert mehrere zugrunde liegende Kompetenzen wie Innovationskultur, Lernorganisation und Relentless Improvement. Das Erforschen, Ergreifen und Umsetzen von SAFe alleine ist natürlich bereits eine enorme Bemühung; hiermit wird diese Bereitschaft, nichts als selbstverständlich zu betrachten und nie Verbesserungen als “erledigt” anzusehen, zu einer Grundsatz-Kompetenz erhoben.

Customer Centricity

Der Kunde steht seit jeher im Mittelpunkt der Agile-Prinzipien. In SAFe übersetzte sich dies jedoch nicht mit genug Überzeugung: Das “Kunden”-Konstrukt erschien in verschiedenen Levels des Frameworks. In ähnlicher Weise hat Design Thinking nun auch einen prominenten Platz im Framework ‘Big Picture’ erhalten, obwohl es bereits in der APSM (Agile Product & Solution Management) Qualifizierung vorhanden.  Zusammen mit weiteren Ansätzen, die durch enge Kunden-Feedback-Schleifen gedeihen, ist die SAFe-Organisation nun herausgefordert, sich in die Welt um sich herum zu wagen wie nie zuvor.

Organize around Value

Das neu hinzugefügte Prinzip 10 “Organize around Value” lädt Organisationen ein, konventionelle, universell bekannte Funktionshierarchien mit stark kontextbezogenen Konzepten – sogenannten Value Streams – zu ergänzen. Diese kennen wir gut aus den Agile Release Trains: Idealerweise sollte jeder ART um einen Wertstrom herum aufgebaut sein. Wertströme sind zunächst schwer zu identifizieren, weil man die stark verwurzelten Vorstellungen einer Organisation aufgeben muss. Stattdessen muss man darüber nachdenken, für welche Ergebnisse der Kunde bereit ist zu bezahlen, und wie dieses Ergebnis genau zustande kommt.

 

Erhöhte Klarheit

In den Beginners-Trainings von Gladwell Academy stellen wir immer den zentralen Grundsatz von SAFe vor, dass die verschiedenen Rollen wie eine russische Puppe zueinander verhalten: Der SAFe Scrum Master skaliert zu einem RTE, dieser wiederum zu einem STE. Ebenso vom Product Owner zum Epic Owner. Diese erhöhte Ruhe und Ordnung der neuen Version ist jene Verbesserung, die am meisten von Neulingen zum SAFe Framework willkommen geheißen wird.

Möchten Sie mehr über SAFe 5.0 erfahren? Oder haben Sie andere Fragen im Zusammenhang mit Agility at Scale? Melden Sie sich bei uns.

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